Darstellen und Gestalten als Wahlpflichtfach

 

Der Wahlpflicht-Bereich DAGE bietet die Möglichkeit, fächerübergreifend Projekte zu den verschiedensten Themen zu erarbeiten und diese auf der Bühne, als Ausstellung, Musical oder Ähnliches zu präsentieren. Dabei werden Formen des Theaters, Kunst und Musik miteinander kombiniert.

Zu den Zielen von DAGE:

Der Bereich der musisch-ästhetischen Erziehung ist ein notwendiger Teil des Lernangebotes der Gesamt­schule und bekommt durch das Fach DAGE einen an­gemessenen Stellenwert. DAGE setzt sich aus vier Be­reichen zusammen: dem musiksprachlichen, dem bildsprachlichen, dem wortsprachlichen und dem kör­persprachlichen Bereich, die im Unterricht miteinander kombiniert werden. Als Ziel sieht es die Förderung von Kreativität, Fantasie, Kommunikations- und Teamfä­higkeit an, wodurch den neuen und veränderten An­forderungen der Arbeitswelt Rechnung getragen wer­den, wie auch eine kritische Teilhabe an der Kultur vorbereitet werden soll.

Wie sieht die Arbeit konkret aus?

Bei einem Projekt, zum Beispiel zum Thema Maskenspiel, werden:

  • zunächst Masken hergestellt oder
  • Neutralmasken eingesetzt
  • das Spiel mit der Maske erprobt
  • Figuren zu diesen Masken entwickelt
  • zu den einzelnen Figuren Szenen erfunden
  • die Szenen auf der Bühne einstudiert und
  • das Maskenspiel einem Publikum präsentiert

Am Ende eines Kursabschnittes werden die Arbeitsergebnisse präsentiert Je nachdem zu welchem Schwerpunkt gearbeitet wurde, kann die Präsentation eine Bühnenaufführung, eine Ausstellung oder ein Video sein.

Wer ist für dieses Fach geeignet?

Grundsätzlich sind Schülerinnen und Schüler geeignet, die

  • Spaß an kreativen Tätigkeiten haben,
  • schon immer einmal etwas auf der Bühne darstellen wollten,
  • gerne selbständig und eigenverantwortlich lernen und
  • bereit sind, ihr Bestes in und für eine Gruppe zu geben.

Was machen eigentlich die Schülerinnen und Schüler in DaGe gerade?

Wir wurden gefragt, ob wir demnächst wieder etwas aufführen. Na klar, aber so weit sind wir noch nicht. Zu jeder Bühnenarbeit gehört die Vorbereitung. Und deshalb sind die Schülerinnen und Schüler mit dem Bau von Requisiten beschäftigt. Das macht allen großen Spaß und man kann vielleicht schon erahnen, was demnächst auf der Bühne zu sehen sein wird. Der 6. Jahrgang lernt gerade erst die Grundbegriffe für Bühnenarbeit. Nebenbei haben alle Schülerinnen und Schüler schon begonnen, tolle eigene Hüte herzustellen. Einige Modelle könnt ihr hier sehen. Auch die Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrganges arbeiten fleißig an einem Stück. Das wird was Besonderes, denn die selbstgebastelten Löffelpuppen werden die Hauptrollen übernehmen. Vielleicht erkennt ihr auf den Bildern schon einige Rollen. Ganz spannend scheint es im 8. Jahrgang zu werden, denn da spielt Musik eine wichtige Rolle und es wird bereits auf der Kleinbühne geprobt. Im 9. Jahrgang geht es zurzeit sehr kreativ zu, denn hier entstehen eigene Kleidungsstücke. Aus aussortierten Klamotten wird neue Mode kreiert, die wir euch demnächst gern präsentieren. Klar wollten wir schon immer mal auf dem Laufsteg stehen. Wenn es soweit ist, laden wir euch ein. Wie ihr sehen könnt, haben die Lehrerinnen, Frau Zühlke und Frau Donath, auch viel Spaß mit den Requisiten.